Die Geschichte des Hauses Wiesfleck

Die Geschichte unseres Hauses reicht bis weit ins letzte Jahrtausend zurück. Anfangs diente es als Knappenhaus für ein Bergwerk, welches sich unmittelbar oberhalb des Hofes befand. Das Bergwerk war Abbauort für Kupfer, Eisen und Schwefel. Ebenfalls aus dieser Zeit soll das Badhaus stammen. Es war bekannt als Heilbad und der Schwefel in der Quelle gelangte wohl durch die Schwefelproduktion im Bergbau dorthin.

Der Name „Wies“ ist sehr alt und deutet auf „Heilwasser“ und nicht auf, wie oftmals vermutet, „Wiese“ hin. Das Wiesfleck-Haus ist ein gemauertes Haus aus dem 17. Jahrhundert. Es ist sicher, dass es sich um einen Teil des heubergischen Besitzes handelt. Heuberg war ein Bischofssitz, und die Bischöfe wohnten im Schloß Heuberg, ritten zur Jagd ins Wolfbachtal über den Wiesfleckhof, kamen bei der Rückkehr wieder über Wiesfleck und begaben sich dort ins Bad

Bereits im Jahre 1926 ersuchte die damalige Besitzerin, Maria Lechner um Verleihung einer Konzession zum Ausschank von Flaschenbier, Verabreichung von Speisen, Tee, Schokolade und anderen warmen Getränken und von Erfrischungen an die Badegäste mit dem Standort in Thannberg Nr. 2, Wiesfleckgut. Die Verleihung der Konzession war nur möglich, weil Wiesfleck bereits als Heilbad urkundlich erwähnt wurde.

1933 erstand Josef Aberger sen. den Hof, den Josef Aberger jun. noch vor dem 2. Weltkrieg übernahm. Noch während des Krieges und danach baute die Familie den Hof nach und nach um und begann 1950 wieder mit der Vermietung. Als 1940 die Mühle am Schaidmoosbach abbrannte wurde am Wiesfleck die erste Wasserkraftturbine errichtet.

1942 mit dem Erwerb einer gebrauchten Gleichstromanlage war der Hof der erste am Thannberg mit elektrischem Strom. In den 1960er Jahren wurde das sogenannte Badhaus erweitert und es wurden Doppelzimmer mit fließendem Wasser errichtet. In jedem Stockwerk gab es ein eigenes WC und im Erdgeschoß befanden sich drei Badekabinen sowie eine Dusche.

1975 wurde die Zufahrtsstraße neu gebaut und 1978 wurde das Haupthaus von Helmut Aberger in seiner jetzigen Form umgebaut. Hier wurden nun die ersten Zimmer mit Dusche und WC eingerichtet. Im Laufe der Jahre wurden das Wasserkraftwerk noch mehrere Male erweitert – 1989 das letzte Mal.

In den folgenden Jahren wurden eine biologische Kläranlage, ein neues Stallgebäude mit Werkstatt, eine Hackschnitzelanlage, ein Carport mit Lager für die Hackschnitzel und eine eigene Wasserversorgung erbaut. Außerdem entstanden im Badhaus vier komfortable Appartements und ein Wellnessbereich mit Sauna und Infrarotkabine. Auch die Zimmer im Haupthaus wurden renoviert und erneuert.

Wir sind stolz darauf, sagen zu können, dass wir unser Anwesen ausschließlich mit Strom aus eigener Wasserkraft versorgen. Geheizt wird mit Holz aus unserem eigenen Wald, das Wasser in bester Qualität stammt aus unserer eigenen Quelle, wird in einem 10.000 l fassenden Hochwasserbehälter gefasst und regelmäßig kontrolliert. Auf Grund unserer Lage war es nicht möglich an das öffentliche Klärwerk anzuschließen, so dass wir eine vollbiologische Kläranlage errichten mussten.

 

Wir halten jährlich 4 Schweine um unseren Bedarf an Schweinefleisch aus eigener Erzeugung abdecken zu können. Unser Rindfleisch aus biologischer Haltung, bekommen wir von einem kleinen Biobetrieb aus Taxenbach, unserer Heimatgemeinde. Denn wir sind der Überzeugung, dass man es schmeckt, wenn es den Tieren gutging.

 

 

Nachhaltigkeit ist für uns nicht nur ein Schlagwort – Nachhaltigkeit wird von uns gelebt!

 

 

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Lage & Kontakt

Berghof · Pension Wiesfleck

Familie Griessner

Thannberg 2

5662 Gries im Pinzgau

 

T +43 6543 8294
F +43 6543 8294-4

info@pension-wiesfleck.at